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Wie groß sollte das eigene Haus sein?

Ein großer Wohn- und Essbereich, geräumige Kinderzimmer und ein Hobbyraum – das Eigenheim kann für Bauherren praktisch nicht groß genug sein. Mit Blick auf das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis gilt aber: Das Haus sollte so groß wie nötig, aber so klein wie möglich sein. Für den Durchschnitt der deutschen Hausbauer liegt diese goldene Mitte bei genau 135,8 Quadratmetern – die tatsächliche Größe von Einfamilienhäusern mit 134,9 Quadratmetern knapp darunter.

Dabei hängt die perfekte Wohnfläche von einigen individuellen Faktoren ab: Insbesondere der finanzielle Spielraum und die Haushaltsgröße bestimmen maßgeblich darüber, wie viel Platz das Eigenheim bieten sollte. Im folgenden Ratgeber zeigen wir, wie groß Einfamilienhäuser in Abhängigkeit der Bewohnerzahl sind und liefern eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Ermittlung der benötigten Wohnfläche.

Das Wichtigste in Kürze

Faustregel: Die maximale Fläche der Immobilie liegt bei einem Drittel der Grundstücksfläche.

Die benötigte Größe hängt insbesondere vom finanziellen Spielraum und der Haushaltsgröße ab.

Im Schnitt kostet ein Quadratmeter mehr Wohnfläche etwa 1.100 bis 1.400 Euro (ohne Grundstück oder Keller).

Im Durchschnitt sind Häuser in Deutschland ca. 134,9 Quadratmeter groß.

Wie groß sollte das Grundstück sein?

Bevor sich Bauherren um die Wohnfläche kümmern, muss die Grundstücksgröße bestimmt werden. Schließlich hängt von ihr wiederum ab, wie viel Platz hinterher für die eigenen vier Wände ist. Es gilt die Faustregel:

Grundstücksgröße * 0,33 = maximale Wohnfläche (Einfamilienhaus mit Erdgeschoss und erste Etage)


Ist das Traumgrundstück also 500 Quadratmeter groß, liegt die maximale Fläche des Hauses laut der Faustregel bei maximal 165 Quadratmetern. Eingerechnet ist hierbei auch eine mögliche Garage oder ein Carport. Hier gilt

Einzelgarage: Die bebaute Fläche liegt bei etwa 6 x 3 Metern.

Doppelgarage: Die bebaute Fläche liegt bei etwa 6 x 6 Metern.

Wichtig für Bauherren ist, dass die jeweilige Stadt oder Gemeinde Vorschriften zur Bebauung des Grundstücks macht. So definieren die städtischen Baupläne Mindestabstände zu Grundstücksgrenzen (oftmals drei Meter) oder der Straße. In diesen Vorschriften findet sich zudem die maximale Bebauungsfläche. Bauherren sollten daher vor dem Grundstückskauf die Bebauungspläne der Stadt oder Gemeinde einsehen, um exakt ermitteln zu können, wie groß das Haus später werden kann.

Tipp: Mit der Grundflächenzahl (GRZ) können Bauherren ermitteln, wie viel vom Grundstück überbaut werden darf. Wenn das unbebaute Grundstück eine Fläche von beispielsweise 450 Quadratmetern hat und die Grundflächenzahl bei 0,4 liegt, ergibt sich eine Bebauungsfläche von 180 Quadratmetern (450 x 0,4).


Wie groß sind Häuser im Durchschnitt?

Einen ersten, sehr guten Anhaltspunkt für die Größe des Hauses bietet der deutsche Durchschnitt, der insbesondere von der Haushaltsgröße abhängt. Laut Statistischem Bundesamt leben die Deutschen in freistehenden Einfamilienhäusern wie folgt:

Wie groß sind Häuser im Durchschnitt?

Im Schnitt liegt die Fläche bei 134,9 Quadratmetern – was laut Interhyp Wohnraumstudie den Wunschwert von 135,8 Quadratmetern gut trifft. Aber: Insbesondere im städtischen Raum wünschen sich die Deutschen aus Kostengründen kleinere Immobilien. Die Hamburger sind hier mit 119 Quadratmetern am bescheidensten.


Wovon hängt beim Hausbau die richtige Größe ab?

Auch wenn freistehende Einfamilienhäuser mit knapp 135 Quadratmetern die Regel sind, hängt die individuelle, perfekte Größe insbesondere von folgenden drei Faktoren ab:

Finanzierbarkeit: Jeder Quadratmeter mehr kostet Geld. Zwischen 1.100 und 1.400 Euro (ohne Grundstückskosten, ohne Keller) sollten Bauherren einkalkulieren.

Zimmeranzahl: Hobbyraum, Arbeitszimmer, Lesezimmer – die Zahl der Räume in der Immobilie lässt sich quasi beliebig erweitern. Allerdings verschlingt jedes Zimmer zusätzliche Quadratmeter. Bauherren sollten daher zunächst eine Liste an wirklich essentiellen Räumen wie beispielsweise Wohnzimmer, Kinderzimmer oder Badezimmer erstellen. Anschließend werden notwendige Zimmer wie etwa ein Büroraum oder ein Haushaltszimmer aufgelistet. Zum Schluss kommen die „Luxuszimmer“ wie etwa der Hobbyraum oder das Lesezimmer hinzu.

Zimmergröße: Die Zimmeranzahl muss selbstverständlich immer in Zusammenhang mit der Zimmergröße gesehen werden. Die unten stehende Tabelle gibt eine Übersicht, wie groß welcher Zimmertyp bei zwei bis vier Personen im Haushalt sein sollte.

Hinweis: Es handelt sich hierbei um Richtwerte. Jeder Bauherr sollte individuell für sich entscheiden, wo der Lebensmittelpunkt im neuen Haus sein wird und was für ihn wichtig ist. Soll beispielsweise das Schlafzimmer ein wirklicher Rückzugsort sein, der mehr als nur einen großen Schrank, Kommode und Bett beherbergen kann, reichen 15 Quadratmeter nicht aus.


Was hat der Keller mit der Größe des Hauses zu tun?

Im Keller stehen sowieso nur aussortierte Haushaltsgeräte und längst vergessene Marmeladengläser? Das muss nicht sein. In einem clever genutzten Keller befinden sich neben einem Hauswirtschaftsraum auch Abstellmöglichkeiten für eine Gefriertruhe, die Wintergarderobe und Werkzeuge. Wer gern kreativ ist, richtet sich im Keller einen Hobbyraum ein. Hier kann viel gebastelt werden, ohne dass Chaos das Wohnzimmer verwüstet. Auch laute Arbeiten von Hobby-Schreinern stören im Keller niemanden. Im Wohnbereich bleibt somit alles aufgeräumt und sauber. Der Ausbau eines Kellers kann also dafür sorgen, dass Sie weniger Wohnfläche einplanen müssen.

Die Kosten für den Ausbau eines Kellers können mitunter stark variieren. Die Kosten für einen Hochkeller mit einer Fläche von knapp 100 Quadratmeter können dabei von 50.000 bis 65.000 Euro reichen. Die unterschiedlichen Kostenbeträge ergeben sich unter anderem daraus, ob der Keller beispielsweise eine Drainage oder einen zusätzlichen Wärmeschutz benötigt.


Schritt für Schritt die perfekte Hausbau-Größe ermitteln

Auf Basis dieser Angaben lässt sich jetzt die individuell beste Größe abschätzen:

Zunächst legen Bauherren ihr Budget für den Hausbau fest. Hiervon werden jetzt Grundstückskosten, Baunebenkosten (ca. 15 Prozent) und eine Sicherheitsreserve (ca. 10 Prozent) abgezogen.

Die angesprochene Liste an notwendigen und „Luxus“-Zimmern wird erstellt.

Die Quadratmeter der essentiellen Zimmer werden addiert und mit dem durchschnittlichen Quadratmeter-Baupreis von etwa 1.250 Euro multipliziert. Anschließend wird der Betrag vom Gesamtbudget abgezogen.

Jetzt werden die notwendigen Zimmer zusammengerechnet, mit dem Preis multipliziert und wiederum vom Budget abgezogen. Ist das Budget bereits verbraucht, sollte sich der Bauherr von einem der Zimmer verabschieden.

Ist hingegen noch Budget über, können dann auch die eigentlich nicht zwingend benötigten Räume wie etwa das Lesezimmer hinzugefügt werden – oder das Budget wird aufgespart und etwa für die Inneneinrichtung verwendet.

 

Wichtig: Es handelt sich hierbei natürlich um Näherungswerte und erste Anhaltspunkte. Schließlich müssen sich die gewünschten Zimmer auch in der Immobilie anordnen lassen. Dennoch geben die Faustregeln eine solide Einschätzung, ob die eigenen Wunschvorstellungen mit der Realität vereinbar sind.


Hausbau-Größe: Beispiel für die Berechnung

Familie Meier ist auf der Suche nach ihrem Traumhaus, das für vier Personen Platz bieten sollte. Das Budget für den Hausbau liegt bei insgesamt 350.000 Euro. Um die perfekte Größe der Immobilie zu berechnen, zieht Familie Meier zunächst die Baunebenkosten, die Sicherheitsreserve und die Grundstückskosten vom Budget ab:

330.000 Euro

- 90.000 Euro Grundstückskosten

- 60.000 Euro Baunebenkosten

- 40.000 Euro Reserve

= 160.000 Euro

Die Liste an notwendigen Zimmern:

Schlafzimmer

Zwei Kinderzimmer

Badezimmer

Gäste-WC

Geschlossene Küche

Wohn- und Esszimmer

Diele

Insgesamt ergibt sich so eine Fläche von ca. 100 Quadratmetern bzw. ein benötigtes Budget von rund 125.000 Euro. Damit verbleiben 35.000 Euro des verfügbaren Budgets. Auf der Liste der notwendigen Zimmer stehen:

Offene Küche

Größere Diele (+ 5 Quadratmeter)

Büro

Hierfür würden weiteren 20 Quadratmeter oder 25.000 Euro benötigt. Familie Meier hätte zudem gerne ein kleines Hauswirtschaftsraum, das rund 8 Quadratmeter groß sein soll. Bei einem Restbudget von 10.000 Euro und Kosten von 10.000 Euro für das Zimmer, geht die Rechnung auf.


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